
Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Leserinnen und Leser, DIE LINKE setzt sich als einzige Partei im Deutschen Bundestag für einen echten Kurswechsel in der Rentenpolitik ein. Wir kämpfen für die Verteidigung und den Ausbau der gesetzlichen Rente als soziales Sicherungssystem im Alter. Der LINKEN ist es zu verdanken, dass in der breiten Öffentlichkeit endlich wieder über die Folgen einer völlig verfehlten Rentenpolitik diskutiert wird. Die Rentenpolitik wird auch in Zukunft eines der zentralen Themen in den öffentlichen sozialpolitischen Auseinandersetzungen sein. Wir wollen dafür sorgen, dass die soziale Gerechtigkeit zum Leitbild der Debatte um die Zukunft der Rente wird.
Mit zahlreichen Vorschlägen und Initiativen hat gerade die Bundestagsfraktion DIE LINKE konzeptionelle Vorschläge vorgelegt, wie der sozialpolitische Ausverkauf der gesetzlichen Rente gestoppt und der Solidargedanke einer Lebensstandard sichernden Rente im Alter gestärkt werden kann.
Mit der Thematisierung von Altersarmut oder der Manipulation der Rentenformel und klarer Ablehnung der Rente ab 67 oder der Zwangsverrentung haben wir das neoliberale Kartell aus CDU, SPD, FDP und Grünen gezwungen, sich inhaltlich mit unseren Positionen auseinanderzusetzen. DIE LINKE wirkt! Aber es geht nicht nur um die Folgen dieser Politik: Wer die Menschen vor den Auswirkungen kapitalistischer Ökonomie zuverlässig schützen und das Prinzip der Solidarität als Gegenmodell zum Profitprinzip verankern will, der muss auch die Ursachen und Zusammenhänge der gegenwärtigen Rentenpolitik verstehen. Was bedeuten Begriffe wie demografischer Wandel, Generationengerechtigkeit oder Beitragssatzdogma?
Die jetzt vorliegende Infobroschüre zeigt, was linke Rentenpolitik konkret heißt. Wer sie liest, kann sich inhaltlich fit machen, um Rente verstehen zu können. Wir bieten einen umfassenden Überblick über die Ursachen, gängigen Argumentationsmuster, Zusammenhänge und Folgen einer Rentenpolitik, die gegen die Menschen gerichtet ist. Zugleich werden echte Alternativen aufgezeigt. Es bleibt dabei: eine auskömmliche solidarische Rente für alle ist keine Utopie — sie ist machbar!
Die Broschüre der Fraktion als PDF-Datei zum Download (1,7 MB)