Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) geht auf die auf die gesetzliche Rente los. Schmidt, selbst Bezieher einer satten Pension aus Steuermitteln will für die Beschäftigten neue Rentenkürzungen: "Im Prinzip gibt es drei Möglichkeiten: entweder das Renteneintrittsalter auf ein höheres Alter zu verschieben, siehe Gerhard Schröders Agenda 2010. Oder die Renten relativ abzusenken; relativ meint, im Verhältnis zu Löhnen und Gehältern. Oder drittens von den Aktiven höhere Versicherungsbeiträge oder Steuern zu verlangen." Experten gehen davon aus, dass die bislang vorgenommenen Rentenkürzungen und die Rente ab 67 in Zukunft die Altersarmut verschärfen werden. Der Vizechef der LINKEN, Klaus Ernst fordert dagegen, dass der Kampf gegen die Altersarmut mit Anstrengungen für höhere Löhne verknüpft wird. "Wir brauchen gute Arbeit, gute Löhne und gute Renten."
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